Zufluchtswohnungen

Frauenzimmer in Zahlen

Der Träger

Frauenzimmer e.V. wurde 1986 gegründet und ist beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.
Der Verein ist Träger von 2 Projekten:
Zufluchtswohnungen für Frauen in Notsituationen und deren Kinder
spielRAUM – Das therapeutische Kinderprojekt für Kinder und Mütter in den Zufluchtswohnungen

Personal:

In beiden Projekten sind insgesamt 8 Mitarbeiterinnen (Pädagoginnen, Sozialarbeiterinnen, zwei Psychologinnen und Therapeutinnen) mit 5,93 Stellen beschäftigt.
Der Vorstand besteht aus 3 gleichberechtigten ehrenamtlich tätigen Frauen.

Finanzierung

Das Projekt „Zufluchtswohnungen“ und das Kinderprojekt „spielRAUM“ werden durch eine Zuwendung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mit jährlich 348.200,00 Euro gefördert.

Darüber hinaus ist der Verein auf Spenden und die Zuweisung von Geldbußen angewiesen.

Die Zufluchtswohnungen

Die 7 Zufluchtswohnungen in den Berliner Bezirken Kreuzberg, Schöneberg, Tiergarten und Wilmersdorf haben Kapazitäten für 27 Frauen plus deren Kinder.

Die Wohndauer ist unbegrenzt und beträgt durchschnittlich 5-6 Monate. Die Hälfte der Frauen nimmt Nachsorgeleistungen nach dem Auszug in Anspruch.

Die jährliche Auslastung liegt bei 92 – 94%.

  • 75% der Bewohnerinnen sind Migrantinnen aus über 80 Staaten.
  • 70% der Bewohnerinnen haben Kinder.
  • 10% der Bewohnerinnen sind Rollstuhlnutzerinnen, haben eine Gehbehinderung oder sind blind.
  • 20% der Bewohnerinnen sind psychisch erkrankt.
  •   2% der Bewohnerinnen lebten in einer lesbischen Beziehung.
  •   8% der Bewohnerinnen haben eine Suchterkrankung.
  •   8% der Bewohnerinnen haben Schutzanordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz.

Jährlich leben etwa 60 Frauen mit 50 Kindern in den 7 Zufluchtswohnungen.
Es gibt durchschnittlich 250 Anfragen nach einem Zimmer bzw. Erstkontakte pro Jahr.

Nur 2% der Bewohnerinnen gehen zu ihrem Partner/ihrer Partnerin zurück, 80% ziehen in eine eigene Wohnung, 10% in eine betreute Wohnform.

Die meisten Bewohnerinnen sind zwischen 20 und 35 Jahre alt, die Kinder sind in der Regel zwischen 0 und 10 Jahren.
Die Altersspanne bei den Frauen reicht von 18 bis 68 Jahre.

Die meisten Bewohnerinnen und ihre Kinder leben (zumindest vorübergehend) von Arbeitslosengeld II oder Asylbewerberleistungen.